Solidarität mit dem Wagengruppe „Sand im Getriebe“ Freiburg – Ordnungsamt verschrotten!!

Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern in Berlin erklärt sich solidarisch mit der Wagengruppe „Sand im Getriebe“ aus Freiburg, deren Wägen beschlagnahmt wurden und denen jetzt die Verschrottung droht! Wir fordern die Stadt Freiburg auf, die Wägen wieder rauszurücken und der Gruppe eine geeignete Fläche zur Verfügung zu stellen! Wir akzeptieren keine Form der Zwangsräumung und Vernichtung von Wohnraum!

Am 14.04.14 wurden 11 Wägen nach einer Besetzung beschlagnahmt. Bis heute hatte keine Person die Möglichkeit private Sachen aus den Wägen zu holen, jetzt droht das Amt für Öffentliche Ordnung diese zu verschrotten. Sollte die Wagengruppe bis zum 13.10.14 keinen Platz vorweisen können, folgt die „Einziehung und Vernichtung“. Seit 2011 ist die Gruppe dabei einen Platz zu suchen, bisher nicht erfolgreich. Dies ist nur ein Ausdruck der desolaten und profitorientierten Stadtpolitik in Freiburg, wobei die Situation in Berlin nicht anders ist. Gerade erst letzte Woche wurden ca. 150 Leute von der Cuvrybrache in die Obdachlosigkeit geräumt. Die drastische Ankündigung der „Einziehung und Vernichtung“ sollte nicht ohne Folgen bleiben! Die Stadt ist für ALLE da!

Wir rufen zu solidarischen Aktionen und zu den galaxisweiten Actionday(s) am 18.10.14 in Freiburg auf! Solidarität ist keine Einbahnstraße!

Bündnis Zwangsräumung Verhindern (Berlin)

sandimgetriebe.noblogs.org

Besuch bei der Deutsche Grundstücksauktionen AG

dga ag

Letzte Woche haben wir übrigens mal die Deutsche Grundstücksauktionen AG besucht. Da sollte die Wohnung einer renitenten Mieterin in der Pücklerstraße in Kreuzberg unter den Hammer kommen. Wir hatten praktischerweise ein Exposé dabei und haben dann mal alle Anwesenden genauer informiert, was es mit dem Objekt so auf sich hat. Und siehe da, prompt hat keine Person aus dem Saal das Schmuckstück mehr ersteigern wollen. Die Wohnung ging an eine*n Bieter*in per Telefon. Der oder dem neuen Eigentümer*in werden wir wohl demnächst auch mal Hallo sagen, damit er*sie die auch die genauen Informationen erhält…

expose

Heute: Demonstration UNITED NEIGHBOURS – Bleiberecht und Wohnraum für alle!

Heute ist es soweit! Wir sehen uns bei der Demo:

UNITED NEIGHBOURS // Bleiberecht und Wohnraum für alle!
SA 27.09. // 15h // Ohlauer/Spreewaldplatz

Gegen eine Stadt der Repression, der kapitalistischen Konkurrenz und des Rassismus – für eine Stadt der Menschlichkeit und Solidarität!

Demoroute: Spreewaldplatz > Ohlauer Str. > Reichenberger Str. > Lausitzer Str. > Skalitzer Str. > Schlesisches Tor > Schlesische Str. > Cuvrystr. > Wrangelstr. > Manteuffelstr. > Oranienstr. > Oranienplatz

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It’s today! See you at the demonstration:

UNITED NEIGHBOURS // Right to stay and housing for everyone!
SA 27.09. // 15h // Ohlauer/Spreewaldplatz

Against a city of repression, capitalist competition, and racism – for a city of humanity and solidarity!

Route: Spreewaldplatz > Ohlauer Str. > Reichenberger Str. > Lausitzer Str. > Skalitzer Str. > Schlesisches Tor > Schlesische Str. > Cuvrystr. > Wrangelstr. > Manteuffelstr. > Oranienstr. > Oranienplatz

Demonstration: UNITED NEIGHBOURS // Bleiberecht und Wohnraum für Alle!

united neighbours

UNITED NEIGHBOURS // Bleiberecht und Wohnraum für Alle!
(English below)

DEMONSTRATION
Samstag, 27.09.2014, 15.00 Uhr
Spreewaldplatz/Ohlauerstraße
Berlin-Kreuzberg

Mobi- und Diskussionsveranstaltung
Donnerstag 25.09.2014, 20.00 Uhr
New Yorck im Bethanien
Mariannenplatz 2A, Berlin-Kreuzberg

Die Proteste um den Oranienplatz, um die besetzte Schule in der Ohlauer Straße und nun in der Gürtelstrasse haben den Kampf gegen Rassismus und Kapitalismus in der Stadt auf eine neue Ebene gehoben. Wir, Geflüchtete und stadtpolitische Aktive, kämpfen gemeinsam gegen Verhältnisse, in denen unser Bedürfnis nach Wohnraum, Bewegungsfreiheit, nach Solidarität und einem selbstbestimmten Leben von Politik und Polizei unterdrückt wird.

Der Widerstand gegen das ausgrenzende Lager- und Asylsystem soll offenbar gebrochen werden: Im Falle der Gürtelstrasse sind Politik und Polizei bis zum äußersten gegangen und haben den Geflüchteten jegliche Anerkennung als Menschen entzogen. Ähnliches müssen Roma-Familien erleben, die auch von öffentlichen Orten wie dem Görlitzer Park vertrieben und stetig drangsaliert werden. Auch in anderen stadtpolitischen Kämpfen wie dem gegen Mietsteigerung, Verdrängung und Zwangsräumungen gibt es Versuche, die betroffenen Menschen einzuschüchtern und eine ständige Kriminalisierung der Proteste – damit die neoliberale Stadtentwicklung widerstandslos ablaufen kann.

>> Wir lassen uns nicht brechen, nicht spalten und nicht trennen.
>> Wir wollen ein Leben ohne Angst vor Zwangsräumungen, ohne Lager, Abschiebungen und Verdrängung!
>> Wir kämpfen – denn es lohnt sich, wie der Widerstand gegen die Räumung der Schule und abgewendete Zwangsräumungen zeigen.

Gegen eine Stadt der Repression, der kapitalistischen Konkurrenz und des Rassismus – für eine Stadt der Menschlichkeit und Solidarität.

Weitere Informationen unter
http://asylstrikeberlin.wordpress.com
Demo auf Facebook
Flyer zum selber Ausdrucken
Poster zum selber Ausdrucken

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Café gegen Zwangs­räu­mun­gen

Die­sen Sonn­tag, den 28.09.2014 laden wir wie­der um 16 Uhr zum Café gegen Zwangs­räu­mun­gen ein.

Im Stadt­teil­zen­trum Kreuz­berg, Lau­sit­zer Stra­ße 8, fin­det immer am letz­ten Sonn­tag im Monat um 16 Uhr das selbst­or­ga­ni­sier­te Café statt. Hier kann man an­de­re von Zwangs­räu­mung be­trof­fe­ne Leute bei Kaf­fee und Ku­chen ken­nen­ler­nen, sich ge­mein­sam über Er­fah­run­gen aus­tau­schen und auch Leute fin­den, die sich ge­mein­sam, selbst­or­ga­ni­siert gegen ihre Zwangs­räu­mung weh­ren wol­len. Kommt vorbei!

Zwangsräumungsbedrohte Mütter besetzen Haus in London

In London wurde gerade ein leerstehendes Haus von zwangsräumungsbedrohten alleinerziehenden Müttern und Unterstützer*innen besetzt.

Das finden wir super und erklären uns solidarisch:

Solidarische Grüße an die E15 Mums in London! (english version below)

Wir, das Bündnis Zwangsräumung verhindern Berlin sind sehr glücklich über die Nachricht aus London, dass eine Gruppe von alleinerziehende Müttern, Freund*innen und Nachbar*innen ein vorher leerstehendes Gebäude im Carpenter’s Estate im Londoner Osten besetzt haben.
Auch in Berlin sind alleinerziehende Mütter oft bedroht durch Zwangsräumungen, weil das Jobcenter nicht die gesamte Miete zahlt oder „Sanktionen“ verhängt oder weil sie steigende Mieten nicht mehr zahlen können. In vielen Fällen ist es für alleinerziehende Frauen komplizierter, eine Zwangsräumung zu verhindern, weil nur ihre (Ex-)Partner im Mietvertrag auftauchen.
In London wie in Berlin steigen die Obdachlosenzahlen und jeden Monat werden hunderte Menschen aus ihren Wohnungen zwangsgeräumt, während die Gewinne im Immobiliensektor ins Unermessliche steigen. Wir werden aus unserem Zuhause geworfen, weil die Sozialleistungen nicht reichen oder gekürzt werden und weil unsere „Eigentümer“ die Wohnungen lieber teurer vermieten oder verkaufen möchten.
Aber in London und Berlin organisieren wir uns gemeinsam dagegen, verhindern Zwangsräumungen und kämpfen für ein Recht auf die Stadt für alle. Die E15 Mums-Kampagne und die Besetzung am Sonntag ist ein Beispiel, an dem wir uns für die Zukunft gerne orientieren. Macht weiter so!


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Mi, 17.9.: Prozess zu Hausbesetzung / Europäischem Aktionstag für das Recht auf Wohnen 19o

Am 19. Oktober 2013 gab es in Berlin anlässlich des Europäischen Aktionstags für das Recht auf Wohnen in Berlin zusammen mit wohnungslosen Roma die Besetzung einer leerstehenden Polizeistation in Lichtenberg. Das sich in städtischem Eigentum befindende Gebäude sollte in Wohnraum für jene Menschen ohne Obdach, einschließlich ihrer Kinder, umgewandelt werden.

Die Aktion war super! Nun stehen die Menschen, die es an jenem Tag in das Haus geschafft haben, vor Gericht. Ein Prozess mit dem Vorwurf Hausfriedensbruch findet diesen Mittwoch statt und Interessierte sind herzlich eingeladen, an ihm teilzunehmen, allerdings eher still als provozierend.

Mi, 17.9.2014 | 14 Uhr
Amtsgericht Tiergarten | Turmstraße 91 | Raum 862

Ausweis nicht vergessen und am Eingang wird man durch den Metalldetektor geschickt.

- Ein Artikel im Neuen Deutschland zu der Aktion.

- Hier die Webseite zum Aktionstag.

Refugees und Unterstützer_innen besetzen Kirche in Kreuzberg

Update: Am Sontagabend konnten die Refugees nach tagelangen Verhandlungen mit Vertreter_innen der Kirche einen Erfolg erkämpfen. Für über 60 Refugees stellt die Kirche Unterbringungsmöglichkeiten für die nächsten 4 Wochen bereit.

Am Mittwoch veranstalten der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte und die Evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion eine Diskussionsveranstaltung in der Heilig-Kreuz-Kirche zur aktuellen Flüchtlingssituation
Mittwoch, 17. September 2014, 19 Uhr
Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin Kreuzberg

Am Donnerstag, den 11.09., gegen 19 Uhr haben ca 120 Refugees und Unterstützerinnen die Thomas-Kirche am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg besetzt. Viele Refugees sind obdachlos seit dem Vertragsbruch des Berliner Senats. Deshalb wurde jetzt die Kirche besetzt. Bisher ist alles ruhig, Verhandlungen mit der Kirchenleitung finden statt. Unterstützung erwünscht!

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Repression? Solidarität!

Update 11.09.: Polizist, der angeblich gesehen hat, wie die solidarische Nachbarin ihm irgendwas gezeigt hätte, fehlte heute als Zeuge unentschuldigt. Ergebnis: 150 Euro Geldstrafe oder drei Tage Haft gegen ihn. Neuer Prozesstermin voraussichtlich im Oktober.

Erster Prozess wegen Protest gegen Zwangsräumung durch CDU-Politiker #Brenning

Do, 11.9. // 10h // Amtsgericht Turmstr. 91 // Raum 456

Im Frühjahr beauftragte CDU-Justiziar Ernst Brenning zwei Zwangsräumungen im Haus seiner Familie in der Reichenberger Straße 73. Solidarische Nachbar*innen blockierten eine Zwangsräumung. Die Polizei räumte die Sitzblockade, griff eine Demo ein paar Tage danach an und drehte völlig durch: Am Ende gab es eine zertrümmerte Parterre-Wohnung, verletzte Nachbar*innen und viele festgenommene Mieter*innen.
Jetzt sollen wir natürlich wieder Schuld sein.

Der erste Prozess gegen eine solidarische Nachbarin beginnt nun am Donnerstag. Die Nachbarin wünscht sich solidarische Prozessbeobachtung — wir kommen, ist ja klar!

Nicht vergessen: Ausweisdokument + pünktlich da sein!

http://cafereiche.blogger.de/stories/2433349/